Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

ich danke Ihnen vielmals für das in mich gesetzte Vertrauen bei der Wahl zur Ortsvorsteherin. Ich bin nun seit einigen Tagen im Amt und möchte Ihnen hier meine vorrangigen Anliegen für die nächsten 5 Jahre vorstellen:

 

Beginnen möchte ich mit dem Bewohnerparken. Im gesamten Gebiet rund um die Unikliniken bestehen die massiven Parkprobleme unverändert bereits seit den 80er Jahren. Seit vielen Jahren gibt es hierzu eigentlich konkrete Pläne der Verwaltung, die vermutlich nur modifiziert werden müssten und daher eine schnelle Umsetzung ermöglichen würden- bei entsprechendem Willen der Stadtratsmehrheit.

In anderen Gebieten ist der Parkdruck ebenfalls stark angestiegen und wir müssen auch für den Bereich oberhalb des Südbahnhofs und die Kettlersiedlung Lösungen finden.

Ganz wichtig wird die Bebauung des Geländes der GFZ-Kaserne werden. Dieses Grundstück im Herzen der Oberstadt sollte sich zum Ortsmittelpunkt entwickeln können. Wir brauchen dort neben verschiedenen Formen der Wohnbebauung und Gebäude mit tertiärem Gewerbe (= Dienstleistung) als Lärmschutzriegel zu den Hauptverkehrsachsen hin auch Einkaufsmöglichkeiten und – mein besonderer Wunsch – eine neue, ausreichend große und barrierefreie Ortsverwaltung. Sie sollte auch über einen multifunktionalen Sitzungsraum für den Ortsbeirat verfügen, der auch Vereinen zur Verfügung gestellt werden kann. Denn es fehlt uns in der Oberstadt nach wie vor an Versammlungsräumen.

Weitere wichtige Themenbereiche sind die Weiterentwicklung der Berliner Siedlung – gerade nach dem offiziellen Ende des Projektes „Soziale Stadt“ und die Erhaltung und Gestaltung des Volksparks als Naherholungsgebiet insbesondere für Familien mit Kindern. Er muss in seiner Größe erhalten bleiben und den Bedürfnissen seiner Nutzer entsprechend weiter entwickelt werden.

 

Ihre

Ursula Beyer

 

 

Mit 53,8% (= 1.728 Stimmen) konnte Ursula Beyer gegen den Mitbewerber aus der CDU die Stichwahl in der Oberstadt für sich gewinnen. Die SPD-Frau setzt somit die Reihe der SPD-Ortsvorsteher fort, die zuletzt seit 1989 durch Wilfried Jung innegehalten wurde.

Wir gratulieren Ursula Beyer ganz herzlich zu diesem Wahlerfolg!

Unsere Ortsvorsteherkandidatin für 2009 stellt sich vor:*

 

Mein Name ist Ursula Beyer. Ich bin 51 Jahre alt und habe zwei erwachsene Kinder. Wir wohnen in der Martinsstraße, im Gebiet des Kästrichs.

Ich bin in Mainz-Bretzenheim aufgewachsen und habe dort auch die Schule besucht. Nach der Schulzeit habe ich eine erfolgreiche Ausbildung als Friseurin absolviert und anschließend noch drei Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Seit 1977 bin ich bei der Schott AG beschäftigt.

Ich kandidiere als Ortsvorsteherin, weil ich Freude am Gestalten meines Umfeldes habe und mich gerne für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetze. Die Probleme der Kinder und Jugendlichen, sowie der älteren Menschen liegen mir besonders am Herzen.

Dazu gehört zunächst, dass in der Oberstadt genügend Kinderkrippen- und Kindergartenplätze zur Verfügung stehen. Wichtig ist mir aber auch unser neues SPD-Schulentwicklungskonzept „Realschule Plus“.

In einer älter werdenden Gesellschaft müssen Themen, die insbesondere unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bewegen mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Beispiele hierfür sind: altengerechtes Wohnen, Unterstützung im täglichen Leben, Pflege.

Seit mehreren Jahren bin ich Mitglied in der SPD, wo ich derzeit als stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereines Stahlberg agiere. Außerdem engagiere ich mich in der Industriegewerkschaft IG BCE, bei der Arbeiterwohlfahrt Oberstadt, beim Mainzer Hospiz und im Verein zur Unterstützung Gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz.

Ich bin Mitglied im Sportverein und der Mombacher Prinzengarde.

 s.a. www.ich-mag-mein-mainz.de

* Es handelt sich um den Text aus dem Wahlkampf 2009

Grußworte des ehemaligen Ortsvorstehers Wilfried Jung

Liebe Mitbürger,

 

welche Eigenschaften sollte ein Ortsvorsteher haben? Ich habe es in meiner 20-jährigen Amtszeit so erlebt: Er oder Sie muss vor allem präsent und jederzeit ansprechbar sein. Er muss bürgernah sein. Er muss seine Mitbürger verstehen und ihre Sprache sprechen. Er muss natürlich seinen Ortsbezirk im Schlaf kennen und fachlich kompetent sein. Er ist der Vermittler zwischen Bürger und Verwaltung.

 

Ich glaube, dass auf Ursula Beyer diese Aussagen zutreffen! Sie kennt die Oberstadt gut und ist hier – auch durch ihr ehrenamtliches Engagement – verwurzelt und sozial engagiert. Sie ist stets ansprechbar, freundlich und hilfsbereit.

Deshalb empfehle ich Ihnen Ursula Beyer als meine Nachfolgerin im Amt des Ortsvorstehers Oberstadt!

 

Ihr Wilfried Jung